In der Arche ist noch Platz!

Rückblick auf den Kindertag des Kirchenkreises Senftenberg/Spremberg Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Sintflut, dem Untergang der Welt und anschließendem Neubeginn! Kindern von dieser

hoffnungsvollen Menschheitsgeschichte zu erzählen, sie auf humorvolle und altersgerechte Weise nacherlebbar zu machen, hatten sich die Katechetinnen des evangelischen Kirchenkreises  vorgenommen.
"Herzlich willkommen auf der Arche Noah. Hier müsst ihr die Bordcard lösen. Schließlich kommt nicht jeder auf die Arche!"

 So wurden die sechs- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen von der Senftenberger Katechetin Beate Bergmann und ihren Töchtern Linda und Lea begrüßt und gleich in vier Gruppen eingeteilt.

Emil aus Senftenberg gehörte zu den Schildkröten, Chris-Mike zu den Giraffen, andere zu Elefanten oder Löwen.
Schon vor einem Jahr entwickelten die Kreiskatechetin Veronika Hahmann und fünf ihrer Kolleginnen die Idee zu dem Projekt "An der Arche um halb zehn", das mehr als 100 Kinder nach Lauta lockte.
Wie war das mit der Sintflut? Warum wurde immer ein Paar jeder Tiergattung gerettet? Ist die Sache so passiert und was steckt nach christlichem Glauben dahinter? Piet aus Brieske, der Sprembergerin Melinda, Richard aus Drebkau, den Sedlitzern Svenja und Nikita, Henrik aus Großräschen und vielen anderen sah man die Neugier auf das zu Erwartende an, wenn sie aufgeregt und ungeduldig den Beginn der Aktionen erwarteten.

Schön war es, mitzuerleben, wie eine alte Geschichte zu neuem Leben erwacht, sich weder unerklärlich noch grausam zeigt und die Kinder begeisterte.

Eine Menge Organisationstalent war vonnöten, um alles rechtzeitig an Ort und Stelle zu bringen. Ob Archekulisssen, Tierkostüme für das Theaterstück, Tische, Bänke, Essen, Getränke, Utensilien für die Spielstationen, die alle zu durchlaufen hatten - die Kirchenmitarbeiter und ihre Helfer waren ständig am Bauen und Laufen.

Auch das Rollenstudium der Theatergruppe aus Klein-Döbbern und die musikalische Abstimmung von Flöten, Gitarren, Keybord waren vonnöten, wobei es sich Pfarrer Raschke nicht nehmen ließ, seine neue Ukulele auszuprobieren. Nicht zuletzt gehörten die Stoßgebete gen Himmel um gutes Wetter auch dazu. In der Kirche wurde in humorvoller Weise die Geschichte um die Arche Noah gespielt.

Herzliches Gelächter folgte, als die Hauptdarsteller, 3 Pinguine, versuchten, ihren Gott und die alles organisierende Taube auszutricksen. Dabei ging es immer wieder um ein "Mit- und Füreinander".

Mit großer Kreativität, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit hatten die Kinder anschließend Aufgaben zu erfüllen, die mit der Arche Noah zu tun hatten. Dazu gehörte es, kleine Boote zu falten, bei einem großen Wiesen-Memory gleiche Paare zu finden, das Malen von Regenbögen auf den eigenen Stoffbeuteln oder beim Wassertragen die Gemeinschaft und das gegenseitige Aufeinander-Achten zu beweisen.

Über das ganze Gelände waren Kinderstimmen, Anfeuerungsrufe oder Gelächter zu hören. Die Mädchen und Jungen hatten sichtlich Freude an ihrem Tun. Ein Tag voller Überraschungen ging mit einem fröhlichen Kinderabschlussgottesdienst zu Ende.

Bilder von dem Tag