Im 1. Obergeschoss des Kirchturms der Peter-Paul-Kirche befindet sich die große Orgel mit 3 Manualen und Pedal, die 1960 von der Firma Eule in Bautzen neu errichtet wurde. In dieser sogenannten „Nachkriegszeit“ wurden auch immer wieder übrig gebliebene Teile, wie Pfeifen und Holzbauteile aus im Krieg zerstörten oder unspielbar gewordenen Orgeln in sogenannten Orgelneubauten verwandt.
Die Kirchengemeinde hat mit dieser Orgel ein Instrument bauen lassen, das auch für Orgelsolokonzerte gut geeignet ist. Problematisch war und ist der Standort direkt im Turm. Die Turmdecke der 1. Etage schließt wie ein zweites Gehäuse das Instrument nach oben ab. Die in den Kirchenraum hinein gebaute kleine Chorempore mit dem Rückpositiv schafft räumlich den Zusammenhang zum Kirchenschiff.
In diesem heißen Sommer 2018 haben Holz-und Lederteile der Orgel der starken Hitze und Trockenheit nicht stand gehalten.

Es entstanden Risse in den Windladen, den Pfeifenstöcken und Verbiegungen der Hölzer, so dass durch die Tonkanzellen der Wind nicht mehr vollständig in die Pfeifen führt. Durch diese verschwindenden Winde verändert sich die Tonhöhe einzelner Töne und es entstehen Verstimmungen in den Registern selbst und untereinander.
Damit ist die Orgel derzeit als Konzertsoloinstrument nicht nutzbar. So wurde das geplante Konzert am 31.10. mit Matthias Eisenberg und Joachim Schäfer verschoben.

Eine umfangreiche Reparatur ist nötig geworden und damit ist unsere Orgel eine von vielen Orgeln, die in diesem Sommer nachhaltigen Schaden genommen haben. Natürlich muss geprüft werden, was unternommen werden kann um solchen Hitzeschäden vorzubeugen.
Das kleine Orgelpositiv im Altarraum ist 2012 im Zuge der Renovierung der Kirche ebenfalls saniert und mit einem Elektromotor ausgestattet worden. Es wird in den kommenden Monaten genutzt werden.
Ebenso werden Registerkombinationen der großen Orgel zum Begleiten des Gemeindegesangs weiterhin erklingen. Wir hoffen die Organisation und Finanzierung einer Reparatur lässt sich zeitnah umsetzen.
Die kleinen Orgelmusiken im Advent werden als kleine Adventsmusiken zu Gunsten der Reparatur der Eule–Orgel am 30.11., am 7. 12. und am 14.12. jeweils um 18.15 Uhr stattfinden und wie wir hoffen die Herzen der Zuhörer erfreuen.

Zur Verstärkung suchen wir für unser Kirchen- und Friedhofsbüro in geringfügiger Beschäftigung eine hilfsbereite und zuverlässige Bürokraft. Sie sollten Erfahrungen in einer kaufmännischen Tätigkeit besitzen und mit der Erledigung von Schreibarbeiten, der Postbearbeitung, der Bearbeitung von Vorgängen, der Datenerfassung, der Koordinierung von Terminen, der Bedienung der Büro-Technik (PC, Telefon, Kopierer, Schredder usw.) und dem Umgang mit Kunden vertraut sein.

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Mitgliedschaft in der evangelischen oder einer Mitgliedskirche der  Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)
  • sicherer Umgang mit dem PC
  • gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Kenntnisse im Rechnungswesen
  • Loyalität und Zuverlässigkeit
  • Teamgeist
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Organisationstalent
  • freundliches, sicheres Auftreten und Kommunikationsvermögen

Wenn Sie gerne im Büro arbeiten und außerdem noch gut kommunizieren können, dann sind Sie genau richtig für die ausgeschriebene Stelle. Bittebewerben Sie Sich kurzfristig bei uns, indem Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per Post zusenden.

Unter diesem Titel "De Doos" informiert das Gemeindeblatt der Johannes-Kirche in Leersum über den Eingang eines Grußpaketes. Wir schickten es zum 50jährigen Bestehen unserer einstigen niederländischen Partnergemeinde. Die Gottesdienstgemeinde am 1. Oktober war Zeuge wie die Kinder den Inhalt des Paketes ans Licht brachten – ein Brief mit lieben Grüßen unserer Kirchengemeinde und dazu reichlich Narzissenzwiebeln mit dem Vorschlag, diese um die Kirche in die Erde zu ringen, damit sie ein paar Jahre österliche Auferstehungsgrüße aus Senftenberg überbringen. Viel Erstaunen und Freude haben diese Aufmerksamkeiten aus Senftenberg ausgelöst, und das Dankschreiben aus Leersum geben wir hiermit zur Kenntnis:

 "Hochziehen, einhängen!" Wenn diese Aufforderung von Thomas Walter, dem Chef  der Firma "Walter - Glockenläuteanlagen und Turmuhren KG"  an seine zwei Mitarbeiter Nico Schönert und Christopher Walter zu hören ist, sind dem Einhängen der Glocken schon eine Menge Arbeiten vorangegangen.

In Apolda wurden die drei Glocken aus Eisenhartguss 1955 gegossen. Nach umfangreichen und mehrmaligen Reparaturen der elektrischen Anlage sind sie seitdem tagsüber um 8, 12 und 18 Uhr und zu Gottesdiensten, Konzerten oder Beerdigungen zu hören.

Nachdem 2016 in den Jochen, den Glockenaufhängern, Risse der Schweißnähte und direkt im Stahl entdeckt wurden, war eine dringende Reparatur notwendig. Die Firma von Thomas Walter vermaß die Teile und ließ sie in einer Schmiede neu herstellen.

Vielerorts werden Obstbäume leider abgesägt. Es gibt ja alles viel billiger im Supermarkt und die Arbeit lohnt sich nicht.
Schade! Einmal für die Bewohner der Bäume, ob Vögel oder Insekten, oder für die Kinder, die da raufkrabbeln könnten ..., oder der fehlende Schatten, das Blühen ...

Gott sei Dank macht sich jemand in unserer Gemeinde die Mühe und hat seine Nussbäume erhalten und außerdem eine schöne Idee:
Die Nüsse werden fleißig gesammelt und gesäubert, in Tüten verpackt und zugunsten unserer Kirche verkauft. Ganze 160 € sind dabei gespendet worden!
Daran lässt sich die Menge an Walnüssen und die Arbeit dabei erahnen.

Ein herzliches Ernte-Dankeschön!