Kommt, alles ist bereit!
Weltgebetstag aus Slowenien

Freitag, 1. März um 17:00 Uhr Wendische Kirche

kirche0544„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen zum Weltgebetstag ein. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt.

In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf.
Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal 2 Millionen Einwohnern sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt.
Am Weltgebetstag setzen wir mit den Frauen aus Slowenien ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Nach dem außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer sind an der 60 Jahre alten Eule-Orgel in der Peter-Paul-Kirche erhebliche Schäden entstanden.

Spendenkonto:
Evangelischer Kirchenkreisverband Niederlausitz
IBAN: DE61 5206 0410 0003 9001 50
Bitte unbedingt angeben: RT 6139, Name und Spendenzweck

Im 1. Obergeschoss des Kirchturms der Peter-Paul-Kirche befindet sich die große Orgel mit 3 Manualen und Pedal, die 1960 von der Firma Eule in Bautzen neu errichtet wurde. In dieser sogenannten „Nachkriegszeit“ wurden auch immer wieder übrig gebliebene Teile, wie Pfeifen und Holzbauteile aus im Krieg zerstörten oder unspielbar gewordenen Orgeln in sogenannten Orgelneubauten verwandt.
Die Kirchengemeinde hat mit dieser Orgel ein Instrument bauen lassen, das auch für Orgelsolokonzerte gut geeignet ist. Problematisch war und ist der Standort direkt im Turm. Die Turmdecke der 1. Etage schließt wie ein zweites Gehäuse das Instrument nach oben ab. Die in den Kirchenraum hinein gebaute kleine Chorempore mit dem Rückpositiv schafft räumlich den Zusammenhang zum Kirchenschiff.
In diesem heißen Sommer 2018 haben Holz-und Lederteile der Orgel der starken Hitze und Trockenheit nicht stand gehalten.

Es entstanden Risse in den Windladen, den Pfeifenstöcken und Verbiegungen der Hölzer, so dass durch die Tonkanzellen der Wind nicht mehr vollständig in die Pfeifen führt. Durch diese verschwindenden Winde verändert sich die Tonhöhe einzelner Töne und es entstehen Verstimmungen in den Registern selbst und untereinander.
Damit ist die Orgel derzeit als Konzertsoloinstrument nicht nutzbar. So wurde das geplante Konzert am 31.10. mit Matthias Eisenberg und Joachim Schäfer verschoben.

Eine umfangreiche Reparatur ist nötig geworden und damit ist unsere Orgel eine von vielen Orgeln, die in diesem Sommer nachhaltigen Schaden genommen haben. Natürlich muss geprüft werden, was unternommen werden kann um solchen Hitzeschäden vorzubeugen.
Das kleine Orgelpositiv im Altarraum ist 2012 im Zuge der Renovierung der Kirche ebenfalls saniert und mit einem Elektromotor ausgestattet worden. Es wird in den kommenden Monaten genutzt werden.
Ebenso werden Registerkombinationen der großen Orgel zum Begleiten des Gemeindegesangs weiterhin erklingen. Wir hoffen die Organisation und Finanzierung einer Reparatur lässt sich zeitnah umsetzen.
Die kleinen Orgelmusiken im Advent werden als kleine Adventsmusiken zu Gunsten der Reparatur der Eule–Orgel am 30.11., am 7. 12. und am 14.12. jeweils um 18.15 Uhr stattfinden und wie wir hoffen die Herzen der Zuhörer erfreuen.

Zur Verstärkung suchen wir für unser Kirchen- und Friedhofsbüro in geringfügiger Beschäftigung eine hilfsbereite und zuverlässige Bürokraft. Sie sollten Erfahrungen in einer kaufmännischen Tätigkeit besitzen und mit der Erledigung von Schreibarbeiten, der Postbearbeitung, der Bearbeitung von Vorgängen, der Datenerfassung, der Koordinierung von Terminen, der Bedienung der Büro-Technik (PC, Telefon, Kopierer, Schredder usw.) und dem Umgang mit Kunden vertraut sein.

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Mitgliedschaft in der evangelischen oder einer Mitgliedskirche der  Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)
  • sicherer Umgang mit dem PC
  • gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Kenntnisse im Rechnungswesen
  • Loyalität und Zuverlässigkeit
  • Teamgeist
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Organisationstalent
  • freundliches, sicheres Auftreten und Kommunikationsvermögen

Wenn Sie gerne im Büro arbeiten und außerdem noch gut kommunizieren können, dann sind Sie genau richtig für die ausgeschriebene Stelle. Bittebewerben Sie Sich kurzfristig bei uns, indem Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per Post zusenden.

Ein verstärkter Boden unter den Glocken wurde inzwischen eingebracht. Nun können die Arbeiten fortgesetzt werden. Der Stahlglockenstuhl weist bei den Trägern Harrrisse auf.
Danke für alle Spenden!

Gegossen wurden unsere Glocken in Apolda, im Jahr 1955,