Dillich 2 Auf dem Bild schauen wir auf unsere Peter-Paul-Kirche in der ältesten, uns erhaltenen, Darstellung von Wilhelm Dilich (* 1571 in Wabern oder Bad Wildungen in Hessen; † 4. April 1650 in Dresden).
Beschaulich sieht dabei unser Städtchen aus. Der Kirchturm ragt idyllisch über allem.
Wie oft hat sich wohl unsere Kirche seit ihrer Erbauung innen und außen verändert? Oft gezwungenermaßen durch Stadtbrände oder Kriege, zuletzt im April 1945. Oder bei Umbauten bzw. sogenannten „Renovationen“, etwa der letzten großen in den Jahren 1891/92.
Generation um Generation trägt das ihre dazu bei, mit den jeweiligen Möglichkeiten, um dieses besondere Haus zu erhalten. Höchstens alle 50 bis 100 Jahre wird etwas grundhaft erneuert. So auch jetzt.
Wir erhalten unser Gotteshaus, ein Stück weit. Es ist gar nichts besonderes – und doch eine Freude und Ehre zugleich.
Wir werden die Kirche nicht ganz groß oder völlig umbauen. Dazu reichen unsere Kräfte bei weitem nicht!
Es wird am Ende kein Gold und Prunk glänzen, aber die Schlichtheit erstrahlen, damit Liebende, Hoffende und Suchende, aber auch Trost bedürftige, eben die Mühseligen und Beladenen, immer ihren Platz in der Kirchenbank finden für ein Gebet.