kirche0144Ein herzliches Dankeschön, den Mietern in unseren Häusern Kirchplatz 4-6,  für die liebevolle Pflege ihres Vorgartens!
Damit  verschönern  sie sich  in  besonderer Weise  nicht  nur  ihr persönliches Wohnumfeld,  sondern auch  die  Umgebung unserer  Kirche  und damit eines besonderen Winkels  unserer  Stadt.
Wir  sehen  darin  auch ein besonderes Engagement für das äußere Ansehen unserer Kirchengemeinde.

"Nur wenn die Welt daran erinnert wird, was sie dem jüdischen Volk angetan hat, kann diese Welt davor bewahrt werden, die Katastrophe auf sich selbst herab zu ziehen."

kirche0101Dieses Zitat stammt von Elie Wiesel, einem Überlebenden des Holocaust.
Er wurde 1928 im rumänischen Sighetu Marma iei als Sohn des jüdischenț Kaufmanns Shlomo und dessen Frau Sarah geboren. Sein Großvater war ein tief religiöser Chassid. Die deutschen Nationalsozialisten deportierten ihn  1944   gemeinsam  mit  seiner  Familie  in  das  Stammlager  des Konzentrationslagers Auschwitz. Nach drei Wochen wurde er mit seinem Vater  in das  Lager  Auschwitz-Monowitz  verlegt.  Später  kam er  in das Konzentrationslager  Buchenwald,  aus  dem  ihn  am  11.  April  1945 amerikanische  Truppen  befreiten.  In  seinen  Büchern  verarbeitet  er  das Erlebte,  erhielt  1986 für vielfältiges Engagement  "gegen das Vergessen" den Friedensnobelpreis.

Kennen Sie die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus aus der Bibel?
Da geht es einem überdurchschnittlich gut und er sieht in seinem Wohlstand nicht das Elend eines anderen in seiner unmittelbaren Nähe, gleich vor seiner Haustür. In krasser Weise werden wir dazu aufgerufen, Armut und Not nicht zu übersehen und den Bedürftigen nach unseren Möglichkeiten zu helfen.
Wir wissen sehr wohl, Armut gibt es zunehmend auch in unserer Stadt. Trotzdem haben wir uns bereits im Jahre 2005 dafür entschieden, den besonders Not leidenden Menschen in Senftenbergs polnischer Partnerstadt Nowa Sol zu helfen – den kinderreichen Familien, den Alten mit unwürdig geringen Renten, den Obdachlosen und Suchtkranken. Längst sind die sozialen Netze in unserem Nachbarland nicht so eng geknüpft wie bei uns, und hat Armut dort noch erschreckendere Ausmaße.

Begleitend zur Ausstellung „Sorben/Wenden in der Niederlausitz“ in der Wendischen Kirche Senftenberg hat der Eine-Welt-Laden, betrieben vom Kranich e.V. Senftenberg, sein Sortiment erweitert. Ab sofort erhalten Sie Bücher des Domowina-Verlages, der bereits seit 1958 Werke in deutscher und sorbischer Sprache veröffentlicht. Dazu zählen traditionelle Sagen über die schwarze Mühle und Krabat, die Geschichte von Sanddörfern, die den Braunkohleabbau und den Verlust der Heimat aus Kinderaugen beschreibt, sorbische Märchen sowie Bücher mit Fotografien der Lausitz und ihrer Bräuche. Eine Auswahl der Bücher finden Sie zu günstigen Preisen im Eine-Welt-Laden in der Wendischen Kirche zu den Öffnungszeiten: Do 12:00 - 18:00 Uhr und Sa 10:00 - 12:00 Uhr.

Vorstellung der evangelisch-lutherischen Gemeinde dieser Stadt

Bis zum Ende des ersten Weltkriegs war das heutige ukrainische Lwiw als Lemberg bekannt und die Hauptstadt des Königreichs Galizien und Ladomerien unter Herrschaft der Habsburger k.u. k.Monarchie. 
Bis zum deutschen Überfall auf die Sowjetunium im zweiten Weltkrieg und der damit unmittelbar einsetzenden systematischen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung lebten in der zwischen den Weltkriegen wieder polnischen Stadt Lwow etwa 130.000 Juden, kaum einer von ihnen hat den Holocaust überlebt.