Es gibt auf unserem Neuen Friedhof, wie überall, die Möglichkeit der Erdund der Urnenbestattung.
Vielen geht es so, das sie ihren Kindern oder anderen Angehörigen nicht die Grabpflege übertragen wollen, weil sie zu weit weg wohnen.
Auch aus diesem Grunde gibt es bei der Urnenbestattung schon seit Jahrzehnten die Möglichkeit in einer Urnengemeinschaftsanlage bestattet zu werden.
Diese wird von den Mitarbeitern unseres Friedhofs gepflegt.
Dabei gibt es die Möglichkeit den Namen des oder der Verstorbenen auf einer Tafel anbringen zu lassen.
Erst in jüngster Zeit sind neue Urnenanlagen hinzugekommen, die ebenfalls guten Zuspruch finden.
Bereits seit 2007 gibt es auch eine Erdgemeinschaftsanlage. Das ist eine pflegefreie Stelle für Erdbestattungen. Die Pflege der Stelle übernehmen Mitarbeiter unseres Friedhofs, für die Liegezeit von 20 Jahren.
Damit die Grabstelle erkennbar bleibt wird eine Grabplatte mit dem Namen und den Geburts- und Sterbedaten zu ebener Erde eingelassen.

Unsere Friedhofsmitarbeiter und die Mitarbeiter im Kirchenbüro (arrow Kontakt) geben Ihnen gern weitere Auskünfte.

Senftenberg, Kirchplatz 4, Obergeschoss, 2-Raum-Wohnung, 2 Zimmer, Küche, Bad, 53 m², Warmmiete 525 €, ab sofort.
Bitte im Kirchenbüro melden (arrow Kontakt)

Beinahe zwölf Jahre ist es nun her, seit im Frühjahr 2005 der erste Transport mit Hilfsgütern in die polnische Partnerstadt Nowa Sol an der Oder auf die Reise ging.
Die Gemeinden der Evangelischen Allianz aus Senftenberg hatten sich in dem sozialen Anliegen vereint, die dortige katholische Bruder-Albert-Stiftung zu unterstützen, die in ihrer Stadt den Ärmsten der Armen ein würdiges Leben ermöglichen möchte.
Kleidungs-, Sach- und Geldspenden der Menschen aus Senftenberg und Umgebung leisteten dabei eine überaus wirksame Unterstützung. Das wurde uns erst kürzlich noch einmal nachdrücklich und in Dankbarkeit bestätigt.

Jahre der Partnerschaft zwischen Leersum und Senftenberg

kirche0430Ist Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die kleine Skulptur auf dem Bild bekannt?

Natürlich, jeder Gottesdienstbesucher kennt sie und bei Kirchenführungen weise ich gern auf sie hin, die dort in einer kleinen Säulennische angebracht ist. Zum diesjährigen Osterfest wurde durch den liebevollen Blumenschmuck unser Blick jedoch in besonderer Weise auf dieses sonst eher unscheinbare Paar gelenkt.

Dieses vertraute menschliche Paar – Symbol unserer Gemeindepartnerschaft zwischen Senftenberg und Leersum in Holland – steht nun schon genau 20 Jahre an beschriebener Stelle. Zum 10 jährigen Bestehen der Partnerschaft hatten wir es beim Gemeindebesuch 1996 in Leersum tief bewegt in Empfang genommen. Fühlten doch die Leersumer Schwestern und Brüder genau wie wir – in zehn bewegten gemeinsam erlebten Jahren hatte sich eine überaus herzliche Verbundenheit entwickelt. Eine Liedstrophe war wohl, so die Erinnerung, der Hintergrund und das Thema des kleinen Kunstwerkes:

„Ich möcht´, dass einer mit mir geht,
der´s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiteIch möcht´, das einer mit mir geht.“

Ich möcht´, das einer mit mir geht.“ Vom anfänglichen Wissensdurst der Holländer, wie es wohl in der DDR hinter dem „Eisernen Vorhang“ zugehen mag, entwickelte sich bald ein reges Interesse am ganz praktischen Leben einer Kirchengemeinde im Sozialismus, dazu einer, die durch massive Umweltschädigung durch den Bergbau gebeutelt war. Was aber die jährlichen Begegnun-gen - zuerst nur in Senftenberg - bald so besonders machte, waren die Begegnungen auf Augenhöhe, ohne Überheblichkeit und mit wirklichem Interesse für unser Leben hier. Bald konnten wir feststellen, dass es unseren Freunden wirklich ernst war mit dem Kennenler-nen, aufeinander Hören und voneinander Lernen. Ja, es blieb so, auch in der Folgezeit, dass die Leersumer immer wieder ihr Lernen von uns betonten. Unser Engagement, anfangs trotz staatlicher Bedrängung, unser Humor, unsere Offenheit und Einfachheit - Pellkartoffeln und Leinöl waren einmal der Renner – beeindruckten sie immer wieder.

 kirche0412"Es war beeindruckend zu hören, was wir als Gemeinde für einen besonderen Kirchenschatz haben, den es jetzt NUR noch zu heben gilt."
Mit diesem Resümee dankte Pfarrer Schwarz dem Lübbenauer Forscher auf dem Gebiet der Kirchengeschichte, Rudolf Bönisch, für einen sehr interessanten Vortrag mit ungewöhnlichen Bildern und Vergleichen.
Dabei ging es um den barocken Altar der ehemaligen Wendischen Kirche, der jetzt in unserer Peter-PaulKirche nur noch als Fragment erhalten ist. Er erlebte ein wechselvolles Dasein und viele Standortwechsel.