... was hätten wir im Nachhinein gerne anders gemacht?
Genau über diese Frage hat die australische Sterbebegleiterin Bronnie Ware in ihrem Buch "Top Five Regrets of the Dying" die fünf Dinge aufgeschrieben, die Menschen kurz vor ihrem Tod am meisten bedauern.

Liebe Gemeinde,

über die Geschichte der Kirche und der Christenheit wissen wir, so könnte man meinen, bestens Bescheid. Es ist alles erforscht!

Und doch gab es 2008 eine große Überraschung. Archäologen entdeckten in den berühmten Katakomben von Rom sehr frühe Gräber aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Dort sollen sich die ersten Gemeinden aus Angst vor Verfolgung versammelt haben. Manche Forscher meinen, dass dies wegen der Enge und der Gerüche kaum denkbar sei. Aber Zeichen und Zeichnungen wurden auf den Wänden entdeckt, die auf christliche Spuren hinweisen. Es sind nicht Kreuze zu sehen, aber ein Fisch, der jemanden aus seinem Rachen speit: Jonas, der nach drei Tagen im Bauch des Wales wieder das Licht der Welt erblickte. Ein Hinweis auf die Auferstehung Jesu, der am dritten Tag auferweckt wurde.

Jörg Zinks Regeln für gelingendes Leben der künftigen Welt

Erfahrung und Weisheit,  gesammelt  in einem langen Leben -  »Gilt  das heute noch?«, fragt sich der 1922 geborene Pfarrer Jörg Zink. Er ist eine der prominentesten evangelischen Stimmen in Deutschland. Nun hat er in seinem  neuen  Buch  »Die  Stille  der  Zeit«  seine  »Gedanken  zum Älterwerden« vorgelegt. Jörg Zink schreibt:
„Vielleicht  können wir das,  was heute nötig ist,  in Regeln fassen. Diese Regeln  scheinen  allesamt  utopisch,  sind   aber  die  Wahrheit,  die  zum gelingenden Leben der  künftigen Welt  führt.  Und sie gelten,  wenn der christliche Glaube recht hat, mit aller Härte:

 

Sei behütet 2 Custom

Im evangelischen Jahr der Kirche beginnt jetzt die Zeit der schwierigen Namen: Septuagesimä (70 Tage bis Ostern, in diesem Jahr am 31. Januar), Sexagesimä (60 Tage bis Ostern), Estomihi: die drei Sonntage vor der eigentlichen Fasten- und Passionszeit.