In jeder Nacht, die mich bedroht,
Ist immer noch dein Stern erschienen.
Und fordert es, Herr, dein Gebot,
So naht dein Engel, mir zu dienen.
In welchen Nöten ich mich fand,
Du hast dein starkes Wort gesandt.
In jeder Nacht, die mich umfängt,
Darf ich in deine Arme fallen,
Und du, der nichts als Liebe denkt,
Wacht über mir, wacht über allen.
Du birgst mich in der Finsternis.
Dein Wort bleibt noch im Tod gewiss.
Jochen Klepper

„Man soll gut sein, wie Brot,
man soll wie Brot sein,
das für jeden auf dem Tisch liegt,
von dem jeder ein Stück für sich
abschneiden und essen kann,
wenn er hungrig ist.“

Bruder Albert

Rabbi Schlomo fragte: „Was ist die schlimmste Tat des Bösen Triebs?“
Und  er  antwortete:  „Wenn  der  Mensch  vergisst,  dass  er  ein
Königssohn ist.“

„Alle sind sie Edelsteine!“

Seltsam wirkt der Mann, der mit einer Pappschachtel unterwegs ist. Er zieht durch die Städte und über die Dörfer in Osteuropa in den 30-iger Jahren.
Die Leute wundern sich, warum er so lange auf den Straßen und Marktplätzen der Orte herumsteht. Was er wohl im Karton hat? Die Leute sagen, er wäre ein Tuchhändler  auf  Durchreise.  Und was er  da mit  sich trägt,  das  sind seine Waren.

Für ein kurzes besinnliches Wort hat fast jeder Zeit, aber nicht für lange Monologe. Die Einrichtung der Minutenandacht besteht seit 1998. Sie können aktuelle Andachten, gesprochen von Pfarrer Abbas Schah-Mohammedi, am Telefon hören.